5 Wege zu einem aufgeräumten Kleiderschrank

Behalte nichts aus sentimentalen Gründen

“Ach, in DIESEM weißen Maxikleid hatte ich damals im Urlaub auf Korfu einen so tollen Tag gehabt…“ Leider passt dir das Kleid schon lange nicht mehr oder ist einfach abgetragen? Dann heißt es jetzt wohl Abschiednehmen. Trotz der tollen Zeit, die ihr gemeinsam hattet! Trenne dich regelmäßig von Klamotten, die du nur aus sentimentalen Gründen behälst, die du aber nie wieder tragen wirst. Einen vollgestopften Kleiderschrank, ohne etwas anzuziehen zu haben: Das braucht schließlich niemand.

Erlaubte Ausnahmen: Dein Hochzeitskleid, Erbstücke und Geschenke von Menschen, die dir sehr am Herzen liegen.


Sortiere kaputte Kleiderstücke regelmäßig aus

Das solltest du am besten mindestens einmal im Monat machen. Geh durch alle deine Klamotten durch auf der Suche nach losen Knöpfen, Rissen oder Löchern. Sammele alles auf einem Haufen und gehe anschließend gezielt an die Arbeit: Was ist völlig unbrauchbar geworden? Das kannst du dann direkt aussortieren.

Was kann man beim Schneider reparieren lassen und lohnt sich das? Welche Reparaturen kann ich schnell selbst erledigen? Kleinere Arbeiten kannst du direkt angehen. In Zukunft wird es dir dann nicht mehr passieren, dass du eine Bluse wochenlang im Schrank hängen lässt, weil du einfach nicht dazu kommst, den Knopf anzunähen.


Sei ehrlich mit dir selbst: Wie gut steht es dir?

Das ist der unangenehmste Teil beim Aussortieren: Probiere jedes Teil an, stell dich vor den Spiegel und sei gnadenlos ehrlich: Passt es dir? Steht es dir auch?

Wenn du dich wohl fühlst, darf das Teil wieder zurück in den Kleiderschrank. Alles andere solltest du spenden: Du wirst es selbst nämlich wohl nie wieder tragen.


Trenne dich von Unnötigem

Eine alte Faustegel für einen tip top aufgeräumten Kleiderschrank: Jedes Teil muss mindestens zu drei Outfits passen.

Schau mal durch deine Klamotten durch: Wirst du den blauen Lederrock wirklich jemals tragen? Und zu welcher Gelegenheit könnte man die roten High Heels ausführen? Wenn dir einige Gelegenheiten oder gute Outfits einfallen, dann kannst du das jeweilige Teil natürlich behalten.

Wenn du aber feststellt, dass dir zu dieser Bluse oder zu jener Jacke noch ein weiteres Teil fehlt, das du erst mal kaufen müsstest, wird es schwierig: Im Zweifelsfall lieber aussortieren und spenden. Vermutlich wird das Teil nämlich ungetragen im Schrank hängen bleiben.


Weise deinen aussortierten Klamotten einen bestimmten Platz zu

Manchmal kann man sich von enigen Teilen nicht sofort trennen oder es handelt sich um Saisonware: Einmotten ist also erst mal eine gute Idee. Aussortierte Kleider wandern bei dir jedoch regelmäßig auf den Speicher oder in den Keller, denn dort ist ja noch jede Menge Platz? Stop!

Das führt nur dazu, dass du unzählige Säcke ansammelst und dein Speicher zum wahren Messi-Hort verkommt. Sei doch mal ehrlich zu dir selbst: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass du eines Tages die zahllosen Säcke noch einmal durchforsten wirst? Wohl eher ziemlich gering, stimmt’s?

Deshalb solltest du dir einen begrenzten Platz suchen, an dem du deine eingemotteten Kleider aufbewahren kannst – beispielsweise in einer (!) Kiste unter dem Bett oder einer Truhe auf dem Schrank. Wenn die Kiste voll ist, wird es höchste Zeit richtig auszumisten und dich notfalls von Teilen endgültig zu trennen.

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