Babyalarm? Kinderleicht sparen in der Schwangerschaft

Entscheide dich für neutrale Babysachen

Ach wie süß, eine kleine Prinzessin ist unterwegs! Wird jetzt deshalb das Kinderzimmer vom Bettchenbezug über das Mobile bis hin zum Teddy in Pink dekoriert? Keine besonders gute Idee! Falls du irgendwann mal ein zweites Kind haben möchtest und diesmal einen Jungen erwartest, bist du nämlich ganz schön aufgeschmissen. Oder möchtest du deinen Sohn tatsächlich in rosa Strampler mit Herzchendruck stecken?

Babyausstattung hat Sparpotential. Die Kleinen wachsen aus den Klamotten wahnsinnig schnell heraus und auch Kinderwagen oder Babyspielzeug werden gar nicht so lange gebraucht. Die Sachen sind normalerweise noch in einem super Zustand und können durchaus an jüngere Kinder weitergegeben werden. Deshalb macht es viel mehr Sinn, auf die ohnehin etwas unsinnige Rosa – bzw. Blau-Regel zu verzichten und auf eine geschlechtsneutrale Babyausstattung zurückzugreifen. Sobald dein Kind dann etwas größer ist und du Vorlieben und Interessen erkennst, kannst du das Zimmer ja immer noch individuell einrichten.


Leihe dir von Familie und Freunden oder greife zu Second Hand Artikeln

Babykleidung, Kinderwagen, Hochstühle, Babybettchen, und und und. Die Liste an Anschaffungen, die vor der Geburt des Babys getätigt werden müssen, ist lang und wird scheinbar mit jedem Tag länger. Dabei brauchst du gar nicht alles einzukaufen. Viele Dinge – wie Kinderwagen oder Babybett – werden nicht lange gebraucht. Ruckzuck ist dein Kind raus gewachsen oder möchte lieber im Buggy sitzen und die Welt erkunden. Frage in deinem Umkreis nach ob du dir nicht etwas leihen kannst. Vielleicht haben ja eine gute Freundin oder eine nette Nachbarin noch eine Kiste Babykleidung oder ein paar Spielzeuge, die sie entbehren können.

Auf Platformen wie Ebay Kleinanzeigen findest du außerdem immer Second Hand Artikel, mit denen du einen ganzen Batzen Geld sparen kannst.


Verzichte so weit es geht auf Umstandskleidung

Umstandsmode ist teuer –dabei wirst du sie nicht lange tragen. Fange deshalb also zu Beginn der Schwangerschaft  nicht damit an, wilde Shoppingtouren zu unternehmen und bergeweise Umstandskleidung nach Hause zu schleppen. Manche Schwangere passt noch lange in ihre normale Jeans oder vielleicht greifst du sogar lieber zu bequemen Leggins und langen Oberteilen. Schau erst mal in deinem Schrank nach, welche Teile man auch während der Schwangerschaft noch gut tragen kann. Dann kannst du damit anfangen, deine Garderobe um einige wichtige Teile aufzustocken für die späteren Monate in der Schwangerschaft: Also zum Beispiel Umstandshosen oder passende BHs. Denk immer daran, du wirst Umnstandskleidung nur wenige Monate lang tragen und danach vermutlich schnell wieder in deine alten Klamotten passen wollen: Es lohnt sich also nicht, hier viel Geld auszugeben

Extra-Tipp: Mit einem Schwangerschaftsband kannst du zu Beginn noch aushelfen und damit etwas länger in deine alten Hosen passen.


Nimm alle Hilfsleistungen in Anspruch, die dir zustehen

Der Staat greift Schwangeren und Familien mit diversen Hilfsleistungen unter die Arme – darauf solltest du nicht verzichten! Informiere dich darüber, was dir zusteht und nimm alle Geldleistungen in Anspruch.

Zu den Zuschüssen zählen beispielsweise Mutterschaftsgeld, Kindergeld und Elterngeld. Unter Umständen kannst du auch Wohngeld erhalten und so einen Zuschuss zu den Mietkosten bekommen. Als Schwangere hast du außerdem einen Anspruch auf eine Hebamme und einen Geburtsvorbereitungskurs. Das musst du nicht selbst bezahlen, denn die Krankenkasse übernimmt die Kosten. Erkundige dich am besten frühzeitig beim Amt, was dir zusteht und fülle rechtzeitig alle Anträge aus.


Schau dich auf Baby-Messen um

Denn dort winken satte Rabatte! Du bekommst auf Messen nicht nur einen großen Teil der Babyausstattung um ein Vielfaches günstiger, sondern du kannst auch Workshops besuchen und beispielsweise einen Erste-Hilfe-Kurs machen.

 

 

 

 

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