Bye-Bye Problemhaar! 5 Tipps für endlich schöne Haare

Dein Haar ist dünn und schlaff

Eventuell kann hier schon ein voluminöser Stufenschnitt Abhilfe schaffen. Auf keinen Fall solltest du dein Haar durch eine Extra-Portion Pflegeprodukte noch zusätzlich beschweren. Ein Volumenshampoo reicht völlig aus – fülliges Haar bekommst du außerdem durch die perfekte Föhntechnik. Dreh dein Haar auf Wickler oder föhne es über Kopf. Anschließend ausbürsten oder mit den Fingern auflockern!


Dein Haar ist spröde und gestresst

Auch wenn diverse Shampoo-Werbungen anderes versprechen: Gespaltene Haarspitzen kann man nicht reparieren. Neigt dein Haar zu Spliss, solltest du die Spitzen regelmäßig beim Friseur schneiden lassen. Eine schonende Handhabung ist bei strohigem Haar besonders wichtig – verzichte so oft wie möglich auf beheizte Lockenwickler, Glätteisen und zu heißes Föhnen. Auch häufiges Waschen und zu viele Pflegeprodukte können dein Haar zusätzlich schädigen. Versuch dein Haar nur alle 2 bis 3 Tage zu waschen und greif zu milden Shampoos ohne Alkohol oder Silikone. Professionelle Friseurshampoos enthalten übrigens oft diese fiesen Silikone; die legen sich zwar im ersten Moment um dein Haar und lassen es super glänzend aussehen, auf Dauer schaden sie deiner Haarstruktur aber nur und machen deine Mähne quasi von innen kaputt. Mittlerweile gibt es zum Glück in vielen Drogerien silikonfreie Shampoos zu kaufen. Auch Babyshampoos sind normalerweise frei von schädlichen Inhaltsstoffen.

Wer seinem Haar einen Feuchtigkeits-Kick gönnen möchte, kann zu einem alten Hausmittel, einer Maske aus Arganöl und Honig, greifen. Unterwegs kannst du störrisches Haar auch mal mit etwas Handcreme bändigen – aber nicht zu viel davon verwenden, sondern nur ganz vorsichtig mit den eingecremten Händen über den Scheitel streichen.


Dein Haar ist glanzlos und stumpf

Stumpfes Haar solltest du nach dem Waschen mit kaltem Wasser ausspülen – das versiegelt die Schuppenschicht. Hartes Wasser ist übrigens ebenfalls Gift für glänzende Haare! Wenn dein Wasser viel Kalk enthält, spüle mit Mineralwasser oder Apfelessig nach. Nach der Dusche auf keinen Fall mit einem Handtuch trocken rubbeln. Drück das Haar stattdessen vorsichtig aus und schlage es in ein Mikrofaserhandtuch ein. So kann  es bereits schonend antrocknen. Anschließend nur anföhnen und am besten an der Luft trocknen lassen. Wenn du auf deinen Föhn nicht verzichten kannst, dann stell zumindest eine niedrige Temperatur ein. Extra-Tipp für eine glänzende Walle-Mähne: Rühr dir aus Olivenöl und Eigelb eine Haarmaske an und lass alles circa 15 Minuten lang einwirken.


Dein Haar ist trocken und widerspenstig

Trockene und strapazierte Haare neigen zu Frizz, wirken ausgelaugt und brechen ab. Wenn du zu trockenem Haar neigst, kann daran zum Einen der Hormonhaushalt Schuld sein. Frauen, die die Pille nehmen oder in den Wechseljahren sind, können besonders davon betroffen sein, denn die Talgproduktion nimmt dann ab. Auch Locken neigen gewöhnlich dazu, sehr trocken zu werden! Trotzdem musst du jetzt nicht das Handtuch werfen. Du kannst dein trockenes Haar nämlich mit der richtigen Pflege besänftigen: Oliven, – Kokos, – oder Jojobaöl spenden eine Extraportion Feuchtigkeit und schützen dein Haar vorm Austrocknen. Du kannst das Öl entweder als Maske auftragen oder nach dem Föhnen direkt in die Spitzen geben und nicht mehr ausspülen. Spezial-Treatments beim Friseur wie Keratinbehandlungen sind zwar kostspielig, können aber Wunder wirken.


Dein Haar ist fettig

Probier es mal mit einer Haarmaske aus Heilerde. Rühre dazu aus Heilerde und etwas Wasser einen dicken Brei an und gib ihn unter der Dusche auf dein Haar. Lass alles mindestens 20 Minuten lang einwirken und spüle die Maske anschließend gut aus. Fettiges Haar entsteht oft durch übermäßige Talgproduktion. Um diese zu regulieren, helfen diverse Kräuter. Mix dir eine Spülung aus Wasser, Apfelessig und Salbei-oder Minzöl und spül damit deine Haare bei jeder Wäsche aus.


Grundsätzlich solltest du natürlich nicht vergessen, dass Schönheit von innen kommt – das ist bei gesundem, glänzendem Haar nicht anders! Eine ausgewogene Ernährung ist das A & O, dann kannst du dich auch bald über eine voluminöse Haarpracht freuen. Zu den Lebensmitteln, die du zu dir nehmen kannst, um die Haarstruktur zu stärken, zählen Lachs, Nüsse, grüne Lebensmittel wie Spinat und Mangold sowie Obst und Gemüse, welches Beta-Carotin und Vitamin A enthält. Dazu gehören Karotten, Aprikosen und Paprika. Auch Milchprodukte und Eier sind gut für eine gesunde Mähne. Eier enthalten nämlich ein Protein namens Keratin, sowie reichlich Aminosäuren. Die machen dein Haar deutlich kräftiger und schützen es gegen Hitze und schädliche Sonnenstrahlen.

Auch deine Frisur kann die Ursache für gestresstes, ausgelaugtes oder brüchiges Haar sein. Trägst du oft einen straffen Zopf, kann es sogar passieren, dass deine Haare ausgehen. Besser lässt du das Haar öfter mal offen und gönnst ihm eine Verschnaufpause. Wenn dein Haar brüchig wirkt, solltest du dein Haargummi inspizieren: Besteht es aus einem harten, unnachgiebigen Gummi, eventuell sogar mit Metallschließe – weg damit! Greif stattdessen zu schonenden Haargummis, die mit weichem Stoff oder sogar Samt ummantelt sind. Die rauen dein Haar nämlich im Gegensatz zu den Haargummis mit Metallverbindung nicht so stark auf.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar