5 Tipps, was Du mit Lebensmittelresten machen kannst

Gerade wenn man einen großen Wocheneinkauf macht, landet oft viel mehr im Einkaufswagen als geplant. Hier ein Sonderangebot, da ein neues Produkt ausprobieren und am Snackregal fällt es uns auch oft schwer, nicht einfach noch spontan zuzugreifen. Ganz schön schnell treibt das nicht nur die Kosten des Einkaufs in die Höhe, sondern zu Hause platzen dann auch Vorratsregale und Kühlschrank aus allen Nähten. Wie sollst du das nur alles aufbrauchen?

Damit du am Ende der Woche nicht zu viele unverbrauchte Lebensmittel wegwerfen musst, haben wir hier ein paar Tipps für dich:

 

Resteessen einplanen

Das kannst du entweder spontan machen – also beispielsweise die Reste des Abendessens mit ins Büro nehmen – oder ein bis zwei „Resteessen“ pro Woche einplanen. Am Besten richtest du dir im Kühlschrank eine Ecke für angebrochene und übrig gebliebene Lebensmittel ein. Dort kannst du die übrigen Nudeln, den halben Becher Sahne und die restlichen Champions der letzten Mahlzeiten sammeln und dann ein tolles Gericht daraus zaubern.

Ideen für leckere Resteessen sind beispielsweise:

  • Shepherd’s Pie
  • Eintöpfe & Suppen
  • Aufläufe
  • Omelett
  • Bratkartoffeln mit „Beamtenstippe“
  • Labskaus

Obst und Gemüse dörren

Das Dörren ist eine ausgezeichnete Methode, um übrig gebliebenes Obst und Gemüse haltbar zu machen. Dafür kannst du dir entweder einen Dörrautomaten zulegen oder das kleingeschnittene Obst und Gemüse bei niedrigen Temperaturen über mehrere Stunden im Backofen dörren. Lecker als Nachmittagssnack sind gedörrte Apfelringe, Birnenstücke oder sogar Mango.

Als Gemüse eignen sich besonders Pilze und Tomaten. Wenn du diese zum Kochen vorher in Wasser einlegst, lassen sich daraus tolle Suppen, Eintöpfe, Saucen oder Dips zubereiten.


Vorkochen und einfrieren

Gerichte wie Chili con Carne, Curries, Bolognese oder Frikassee eignen sich sehr gut zum Einfrieren. Koche am besten am Wochenende mehrere Gerichte vor und bewahre sie in der Tiefkühltruhe auf. Wenn es dann das nächste Mal schnell gehen musst oder du keine Zeit hattest, einzukaufen, dann hast du ein paar leckere Gerichte bereits zur Hand.


Einmachen

Obst einmachen ist gar nicht so schwer und ist die perfekte Lösung, um nach einer reichen Ernte aus dem eigenen Garten das ganze Obst aufzubrauchen. Die Möglichkeiten sind quasi unbegrenzt: Du kannst Grütze und Marmelade kochen oder Apfelmus zubereiten. Alternativ schmecken eingelegte Erdbeeren, Kirschen & Co. im Winter hervorragend zu Milchreis oder in Kuchen.


Produkte Pökeln und (sauer) einlegen

Mit ein wenig Geschick und den richtigen Kenntnissen lassen sich Fleisch und Wurst durch Pökeln lange haltbar machen.

Gemüse kannst du sauer einlegen, etwa Bohnen, Rüben, Paprika oder Rote Beete. Falls du zu viel Knoblauch übrig hast, dann lege sie in gutes Olivenöl ein. Das macht den Knoblauch nicht nur haltbar, sondern die Knollen geben auch ihren Geschmack an das Öl ab.

5 Lebensmittel, die immer wieder nachwachsen

Selbstversorger und Hobby-Gärtner aufgepasst: Es gibt so manche Lebensmitel, die du aus vermeintlichen Küchenabfällen immer wieder nachwachsen lassen kannst! Dafür brauchst du nicht einmal einen Garten. Hebe also Wurzelenden von Frühlingszwiebeln & Co. in Zukunft auf, statt sie  nach dem Kochen in die Tonne zu werfen.

Frühlingszwiebeln

Fülle ein Glas mit Wasser und lege die Wurzelenden der Frühlingszwiebeln hinein. Stelle das Glas am besten an einen sonnigen Ort – schon nach wenigen Wochen kannst du neue Zwiebeln ernten und Salate & Co. damit verfeinern!


Ananas

Eine Ananas kannst du dir natürlich nicht einfach innerhalb von zwei, drei Wochen neu heranziehen, bis zur Ernte der ersten Frucht müsstest du mitunter nämlich bis zu 4 Jahre warten. Trotzdem ist es ein spannendes Experiment: Hebe den Strunk mit den grünen, dicken Blättern auf und stelle ihn in ein Glas mit Wasser. Nach einiger Zeit werden sich Wurzeln bilden. Pflanze nun den Strunk in einen Topf mit Erde ein und stelle ihn an einen hellen, warmen Ort – eine Temperatur von 25 Grad° ist optimal!


Stangensellerie

Schneide das Herz der Staudensellerie heraus und setze es in eine Schale mit Wasser. Stelle das Gefäss am besten ans Fenster – in wenigen Wochen treibt die Stangenseller wieder aus!


Kartoffeln

Um Kartoffeln zu pflanzen, müssen sie in quadratische Stücke zerschnitten werden. Wichtig ist, dass sich auf jedem Stück mindestens ein Auge befindet, denn daraus wird die neue Pflanze wachsen. Lass die Stücke zunächst einige Tage bei Raumtemperatur liegen, sodass sie austrocknen können. Nun kannst du etwas Boden mit Kompost mischen und die Würfel einpflanzen.

Für die meisten dieser Tipps brauchst du nicht einmal einen Garten!

Fenchel

Fenchel lässt du auf die gleiche Art und Weise nachwachsen wie Stangensellerie: Einfach in ein Glas oder eine Schale mit Wasser stellen und die Pflanze neu austreiben lassen.