LEDs: Die Beleuchtung des 21. Jahrhunderts ist grün

Was sind LEDs?

LED ist die Abkürzung für „Licht emittierende Diode“. Das heißt, diese Lampen leuchten wenn Elektrizität durch sogenannte Halbleiter-Bauelemente fließt. Es handelt sich also um elektrische Lampen, die im Gegensatz zu den herkömmlichen Glühbirnen mit Glühfaden keine Wärme abgeben, besonders langlebig sind und dem Benutzer aufgrund ihrer energiesparenden Eigenschaften eine schöne Stange Geld sparen! Im Vergleich zu Energiesparlampen verbrauchen LEDs nämllich gerade einmal ein Viertel des Stroms – im Vergleich zu einer Glühbirne beträgt die Stromersparnis sogar 85 Prozent.

LEDs gibt es in verschiedenen Farben wie  Rot, Grün, Gelb, Orange, Weiß und Blau zu kaufen. Im Jahr 2014 wurde den Erfindern des blauen LED Lichts,  Isamu Akasaki, Hiroshi Amano und Shuji Nakamura , übrigens der Nobelpreis für Physik verliehen. Der Durchbruch gelang den drei Forschern bereits in den Neunziger Jahren. Ihnen verdanken wir heutzutage das weiße LED-Licht, welches durch das Mischen von Rot, Grün und Blau entsteht.

Eine LED Lampe hat im Durchschnitt eine Lebensdauer von circa 25.000 Stunden – wie die hauseigenen LED-Leuchtmittel der Firma Lampenwelt.

Das steht im krassen Gegensatz zu einer Glühbirne, die normalerweise nur 1000 Betriebsstunden leistet. Vorbei sind auch die Zeiten, in denen von einer LED-Lampe direkt nach dem Anschalten nur ein schwacher Lichtschein ausging. In den Jahren seit der ersten Einführung hat sich die Technologie stetig weiter entwickelt, sodass die Lampen nun keine Aufwärmphase mehr benötigen und sogar angenehm warmweiß leuchten. Die Leuchtmittel lassen sich inzwischen zum Teil dimmen und sind sowohl für den Innen-als auch den Außenbereich geeignet.


Sollte ich auf LED Lampen umsteigen?

Ganz klar, ja! LED-Leuchtmittel kosten zwar in der Anschaffung zunächst etwas mehr, dafür halten sie aber viel länger als Glühfadenlampen und verbrauchen einen Bruchteil des Stroms, sodass du schon innerhalb weniger Jahre viel Geld sparen kannst. Wenn du auf LEDs umsteigst, tust du außerdem nicht nur deinem Geldbeutel etwas Gutes, sondern auch der Umwelt! Weniger CO2-Emmissionen und die Möglichkeit zu recyclen (da quecksilberfrei) sind nicht die einzigen Pluspunkte, die sich ergeben. LEDs sind auch frei von UV-und Infrarotlicht und schonen so nachtempfindliche Insekten.

Nach Schätzungen des Bundesforschungsministeriums könnten circa 150 Atomkraftwerke abgeschaltet werden – einfach nur durch das Ersetzen sämtlicher Glühbirnen mit LED-Leuchtmittel!


Was muss ich beim Umstieg beachten?

Theoretisch kann jeder Haushalt auf LED-Leuchtmittel umsteigen, jedoch müssen einige Punkte beachtet werden. Im folgenden Video kannst du dir einige Tipps holen:

Wenn du eine LED-Leuchte im Außenbereich einsetzen möchtest, muss diese unter anderem vor Feuchtigkeit geschützt sein. Aufschluss darüber gibt die IP-Schutzklasse. Die zwei Kennzahlen geben Auskunft darüber, wie empfindlich die Leuchte auf Fremdkörper, Feuchtigkeit, Wasser und Berührung reagiert. So gibt es beispielsweise LED-Leuchten, die lediglich Spritwasser geschützt sind, andere sind sogar dann wasserdicht, wenn sie kurzweilig untergetaucht werden.

Im Bezug auf die Farbtemperatur sollte man sich mit zwei Varianten vertraut machen: ein warmweißes Licht entsteht, wenn die Leistung der Birne unter 3300 Kelvin liegt, hat die Lichtquelle mehr als 5000 Kelvin, so wird der Raum mit kaltweißem Licht ausgeleuchtet. Diese Art von Farbtemperatur ist ideal für Küche, Bad und Arbeitsplätze oder andere Räume, in denen Konzentration gefragt ist.

Rüstest du von Halogenlampen auf LED-Leuchtmittel um, musst du darauf achten, dass diese mit dem bereits vorhandenen Transformator harmonieren. Sollte die LED Lampe flackern oder brummen, kannst du den Halogen-Trafo mit einem speziellen LED-Trafo ersetzen.

Die Lichtstärke eines LED-Leuchtmittels wird in Lumen angegeben – je höher das Lumen, desto heller die Birne. Wenn du beispielsweise dein Wohnzimmer ausleuchten möchtest, solltest du zu einer Lampe mit einer Lumenanzahl von über 1000 greifen, Nachttischleuchten brauchen natürlich keine so hohe Lumananzahl. Du möchtest eine 60 Watt Birne ersetzen, bist dir aber nicht sicher, wie hoch der Lumenwert sein muss? Hier findest du eine praktische Übersicht.

Hast du in deiner Lampe zuvor Glühbirnen als Leuchtmittel verwendet und möchtest nun auf LEDs umsteigen, muss natürlich auch hier die Fassung übereinstimmen. Glücklicherweise haben sich diese nicht geändert und die gängigsten Fassungen sind immer noch E27, E14 und GU10. Hier siehst du eine Übersicht der häufigsten Sockel und Lampenfassungen.

Also, nicht lange zögern, sondern gleich eine grüne Zukunft ansteuern!

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