So machst du deine Altkleider zu Geld

Platzt dein Kleiderschrank auch aus allen Nähten? Wer Mode liebt, kann gar nicht anders, als sich öfter mal ein neues Teil zu gönnen. Problematisch wird es ja eigentlich auch erst, wenn im Kleiderschrank pures Chaos herrscht, denn dann verliert man schnell den Überblick. Spätestens jetzt heißt es: Zeit für eine gründliche Aufräum-Aktion! Dass das nie leicht ist, wissen wir ja leider. Umso besser, wenn man sich dann endlich dazu durchgerungen hat. Wie geht es dann aber weiter, was tun mit all den Kleidern, die man nicht mehr trägt? Zu schade zum Wegwerfen! Viel toller ist es, wenn man dafür noch etwas Geld bekommt (das man dann natürlich endlich in die neuen Stiefeletten investieren kann! ;)) Hier zeigen wir euch ein paar Ideen, wie ihr eure Altkleider zu Geld machen könnt!


Der Klassiker: (Mädchen-)flohmarkt

Flohmärkte sind natürlich die klassische Anlaufstelle, um Überflüssiges loszuwerden. Informiere dich einfach in deiner Stadt, wo und wann die nächsten Märkte stattfinden. In manchen Städten gibt es sogenannte „Mädchenflohmärkte“, hier werden also nur Klamotten, Schuhe, Schmuck und Taschen verkauft. Perfekt! Ein Vorteil von Flohmärkten ist, dass du relativ viele Artikel in einer kurzen Zeitspanne verkaufen kannst. Ungünstig ist leider der recht hohe Arbeitsaufwand, der damit verbunden ist: Du musst alle deine Klamotten einpacken, vor Ort deinen Stand aufbauen und natürlich eine große Portion Zeit mitbringen, denn Flohmärkten finden oft am Wochenende statt. Da kann es schon mal einige Stunden dauern, bis du alles verkauft hast. Aufgrund der sehr niedrigen Preise und der großen Konkurrenz kannst du auch nicht so viel für deine Kleidung verlangen, als vielleicht auf anderen Plattformen.


Alteingesessen: eBay

eBay mag schon ein alter Hut sein, doch es lohnt sich noch immer um Dinge zu verkaufen, die du nicht mehr brauchst! Mit mehr als 14,5 Millionen  aktiven Mitgliedern und den eBay Kleinanzeigen wirst du hier sicherlich einen Abnehmer für deine Teile finden. Dicker Pluspunkt: Du kannst alles in Ruhe abfotografieren, einstellen und verwalten, ohne auch nur vom Sofa aufstehen zu müssen! Leider fällt bei einem erfolgreichen Verkauf eine Provisionsgebühr von 10% an. Das kann sich besonders wenn man viele Teile einzeln einstellt, ganz schön zusammen leppern! Tipp: Verkaufe Kleidung in großer Menge, also zum Beispiel 5 Kleider oder 3 Pullover zusammen. Check auch regelmäßig Couponseiten, denn manchmal werden Deals angeboten, mit denen man als neues Mitglied für einige Wochen provisionsfrei verkauft.

 

Zu gut für die Tonne? Mach aus deinen Altkleidern noch etwas Kleingeld

 

Modern & erfolgreich: Kleiderkreisel

Kleiderkreisel hat sich rasant entwickelt und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Dabei handelt es sich um eine Art Secondhand Mode Marktplatz inklusive Forum zum Austauschen. Du kannst Kleidung, die du nicht mehr trägst abfotografieren und zu einem von dir festgelegten Preis einstellen. Andere Mitglieder können dir dann eine Nachricht schreiben, verhandeln oder ein Tauschangebot unterbreiten oder über den „Kaufen“-Button direkt zuschlagen. Der Vorteil dabei ist ähnlich wie bei eBay, dass du deine Kleidung bequem von zu Hause aus verkaufen kannst. Ein Nachteil ist leider, dass die Verkäufe auf Vertrauensbasis ablaufen. Es kann also schon mal vorkommen, dass du auf deinem Artikel sitzen bleibst, weil es sich die Käuferin doch anders überlegt hat. Falls du selber etwas kaufen möchtest, kontaktiere auf jeden Fall die Verkäuferin zuerst und lies dir die Bewertungen durch. Falls hier öfter mal ein Artikel „verloren“ geht: Finger weg! Sonst kann es nämlich passieren, dass du den Kaufbetrag überweist, jedoch nie eine Ware erhälst.


Der Massenankäufer: Momox

Der Massenankäufer Momox verkauft deine Altkleider entweder an Secondhandshops weiter oder vertreibt sie selbst auf einer Plattform. Hier kannst du Kleidung für Damen, Herren und Kinder verkaufen, und das alles ohne Aufwand. Ein riesen Vorteil von Momox ist der organisatorische Rahmen: Du selber verkaufst deine Kleidung in großer Menge an das Unternehmen, das heißt du brauchst keinen Käufer zu finden. Stell dein Teil einfach ein, gib Zustand und Marke ein und schon erfährst du durch ein Tool, wie viel Geld du dafür bekommst. Die Versandkosten werden übernommen und du bist auf einen Schlag viele alte Teile los. Ein Nachteil ist leider der Ankaufspreis, denn allzu viel bekommst du für deine ehemals geliebten Klamotten nicht mehr. Für ein Pulli von H&M bekommst du beispielsweise weniger als einen Euro. Trotzdem lohnt sich Momox für alle, die schnell Platz im Kleiderschrank brauchen und denen ihre Altkleider zu schade zum Wegwerfen sind.

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