So sparst du auf die Erstausstattung deines Babies

Was für eine freudige Nachricht: bald schon gibt es Nachwuchs in der Familie! Die frohe Botschaft möchte man sofort Verwandten und Freunden bekannt geben. Die Vorfreude auf eine kleine Tochter oder einen Sohn ist groß – bald jedoch schon schnappen junge Eltern erst mal nach Luft: Was eine Erstlingsausstattung nicht alles kostet! So viel gibt es zu besorgen und zu planen!

Babies haben natürlich viele Bedürfnisse und die kleinen Wesen sollen es warm, sicher und bequem haben. Da wird die Einkaufsliste länger und länger. Wieviele Strampler brauche ich? Welchen Kinderwagen soll ich kaufen? Braucht mein Baby ein Nestchen oder nicht? Gerade beim ersten Baby gibt es unzählige Fragen und viel Verunsicherung. Da kann es leider auch mal vorkommen, dass man im Eifer des Gefechts viel zu viel kauft oder auch in Dinge investiert, die nicht unbedingt nötig sind – schließlich weiß man es nicht besser. Fakt ist, ein Baby in Deutschland kostet monatlich durchschnittlich 550€, die Erstausstattung schlägt noch einmal ordentlich zu Buche laut Familie-und Tipps.de.

Auch bei der Erstausstattung kann man bares Geld sparen

Da reicht eine Liste oftmals gar nicht aus, es müssen Artikel gekauft werden rund um Pflege, Kleidung, Mahlzeiten, Babys Schlaf und natürlich auch alles, was man so braucht, wenn man mit dem Kind unterwegs ist.

Damit du dir nicht zu viele Gedanken ums Geld machst und dich voll und ganz auf den Familiennachwuchs freuen kannst, gibt es natürlich ein paar Möglichkeiten zu sparen, die wir hier für dich zusammengetragen haben:


Leih dir kurzfristig Benötigtes von Familie oder Freunden

Frag dich: Was braucht mein Baby langfristig – was eher nur kurzfristig? Dementsprechend kann man entscheiden, ob man vielleicht einige Produkte in der Familie oder im Freundeskreis ausleihen kann. Gerade Neugeborene wachsen so schnell aus den Mini-Stramplern raus, dass es gar keinen Sinn macht viele Wechselsachen in dieser Größe zu kaufen: Schau mal, ob du nicht von Freunden ein paar Babystrampler ausleihen kannst. Ein anderer Posten, der ordentlich zu Buche schlägt: Spielzeug. Nachschub wird immerzu gebraucht, denn kleine Kinder entwickeln sich rasant und beschäftigen sich in den ersten Lebensjahren eigentlich ständig mit etwas Neuem. Nach ein paar Wochen schon kann eine Interessenwelle abklingen und das zunächst heissgeliebte Spielzeug wird links liegengelassen. Deshalb macht es Sinn, einige Anschaffungen wie beispielsweise einen Kaufmannsladen oder auch ein Puppenhaus erst mal bei Verwandten oder Freunden auszuleihen. Gerade bei Babyspielzeug sind sich Eltern oft zunächst unsicher, ob das angebotete Spielzeug denn auch gut ankommt beim Nachwuchs. Bevor man also eine größere Investition tätigt, kann man mit einer ausgeliehenen Version quasi erst mal testen, ob das Baby denn auch Spaß daran hat. Sollte das dann der Fall sein, kann man das Spielzeug immer noch selbst kaufen.  In dem Fall bieten sich aber auch Second Hand Käufe an – oder vielleicht hat die beste Freundin auch schon mit der Familienplanung abgeschlossen und gibt das alte Spielzeug ihrer Kinder gerne ab?


Do It Yourself

Auch wenn das schier endlose Sortiment in Babymärkten etwas anderes suggeriert: Man muss nicht immer alles kaufen! Do it yourself macht Spaß und es zeigt, mit welcher Hingabe du dich um dein Baby kümmerst.

Keine Bange, wenn du selbst kein Profi an der Nämaschine bist. Du kannst auch Oma und Freundinnen einbinden und sie bitten, dir zur Geburt Strampler zu nähen oder Mützchen zu stricken. Vielleicht ist Opa ja sogar handwerklich begabt und kann dir ein Kinderbett zimmern oder Babyspielzeug basteln. Vieles ist ganz einfach zu bewerkstelligen und du solltest immer bedenken: Babies sind oft mit so viel mehr zufrieden, als wir denken. In diesem jungen Alter entwickelt sich das Gehirn deines Kindes, sie möchten zwar stimuliert werden, aber vorallem auch ihre neugelernten Fähigkeiten – wie beispielsweise greifen – ausprobieren. Es muss also nicht immer das neueste quietschbunte Spielzeug mit Zusatzfunktionen aus dem Supermarkt sein – manchmal tut es auch eine selbstgeschnitzte Holzfigur oder ein liebevoll gezimmertes Spielzeugauto. Dein Baby wird trotzdem fasziniert davon sein!

Do it yourself gilt übrigens auch für Babynahrung. Statt Beikost von teuren Marken zu kaufen, kannst du Breis auch ganz einfach selbst kochen. So weisst du auch genau Bescheid, dass nur die besten Zutaten für dein Baby verwendet werden. Babybrei kochen nimmt nicht viel Zeit in Anspruch – nimm einfach vor der Zubereitung deines Abendessens etwas Gemüse beiseite und püriere beispielsweise Karotten oder Erbsen. Vorsicht, Babynahrung sollte nicht gewürzt werden! Selbst wenn der Brei für deinen Geschmack etwas fade wirkt, dein Baby wird von den neuen Eindrücken begeistert sein.


Brauche ich das alles auch wirklich? – Öfter mal Verzicht üben

Alles, was dein Baby im Alltag braucht, sollte von guter Qualität sein. Gerade Babybettchen, Kinderwagen und Pflegeprodukte schlagen zwar unterm Strich mit recht hohen Preisen zu Buche, jedoch sollte man hier wirklich nicht sparen. Die Haut eines Babies ist beispielsweise sehr empfindlich und braucht besondere Pflege. Die falschen Produkte können zarte Kinderhaut reizen und nicht nur zu Rötungen, sondern sogar handfesten Allergien führen. Deshalb solltest du auf jeden Fall zu speziellen Babyshampoos, Ölen und Wundcremes greifen.

Die gute Nachricht lautet jedoch: Weniger ist mehr! Auch wenn sich im Supermarkt und in Drogerien die Regale nur so biegen unter Shampoos, Babyöl, Cremes, Badezusätzen,… –  Säuglinge brauchen gar nicht so viele Pflegeprodukte. Von manchen Artikeln – wie beispielsweise Nabelcremes zur Pflege des Nabelschnurrests – wird sogar abgeraten. Achte einfach darauf, dass die Stelle nach der Geburt trocken und sauber bleibt. Cremes und Puder sind hier nicht notwendig und stellen nur einen unnötigen Posten auf der Checkliste dar. Wenn du dir unsicher bist, welche Produkte dein Baby wirklich braucht, dann hol dir lieber etwas Expertenrat – Hebammen, Freundinnen mit Babies und natürlich  die eigene Mutter oder Oma wissen besser Bescheid! Das spart viel Stress und selbstverständlich auch Geld.

 

 

 

 

 

 

 

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