Teure oder günstige Kosmetik? Bei diesen Produkten lohnt es sich zu sparen!

Beauty-Junkies kennen das ja: Im Badezimmer türmen sich die Kosmetikartikel, bei fast jedem Drogeriemarkt-Besuch wandert noch der ein oder andere Artikel ins Einkaufskörbchen. Wir lieben Schönheitspflege und lassen uns das gerne auch eine Stange Geld kosten. Ein deutscher Haushalt gibt pro Jahr 400€ für Kosmetik aus!

Gerade wenn wir unser Kosmetikregal mit teuren Markenprodukten schmücken, bekommen wir das Gefühl uns etwas zu gönnen und unserer Haut etwas besonders Gutes zu tun. Doch was ist da eigentlich dran? Ist teuer wirklich gleich besser? Von wegen! Viele Forscher sind sich mittlerweile einig: Günstige Beautyprodukte stehen den teuren Kosmetika oft in nichts nach. Tatsächlich befinden sich gerade in Produkten von hochwertigen Marken wie Chanel oder Lancome nicht selten schädliche Produkte wie Parabene oder Silikone, die im Verdacht stehen ernsthafte Krankheiten auszulösen. Mit einer teuren Tagescreme für mehr als 50€ tust du deiner Haut also eigentlich keinen Gefallen! So manche preiswerte Naturkosmetik ist da besser für dich, aber auch bei anderen Produkten kannst du zur günstigeren Variante greifen. Hier haben wir ein paar Produkte zusammengetragen, an denen du in Zukunft ruhigen Gewissens sparen kannst!

 

Mascara

Hier ist weniger das Produkt, das du aufträgst, als viel mehr die Bürstenform wichtig. Auch preiswerte Mascara vom Drogeriemarkt wird augenärztlich getestet, du brauchst dir also keine Gedanken zu machen, dass du ein minderwertiges Produkt benutzt und deinen Augen schadest. Wenn du deine Wimpern voller erscheinen lassen möchtest, dann greif zu einem dicken Bürstchen, das die Wimpern trennt und die Wimperntusche gleichmässig aufträgt. Tipp: Pflege deine Wimpern vor dem Schlafen gehen mit etwas Vaseline – so werden sie schön geschmeidig- und schminke dich abends immer sorgfältig ab. Das verhindert, dass deine Wimpern abbrechen und du kannst dich über einen natürlich schönen Augenaufschlag freuen.


Puder

Teure Puder von Markenherstellern kosten gut und gerne mehr als 50€. Diese sind aber oft stark parfümiert und mit anderen Inhaltsstoffen angereichert, die dir eher schaden als guttun. Wusstest du, dasss du zum Mattieren deiner T-Zone sogar Babypuder verwenden kannst? Das hat neben dem Geldersparnis auch den Vorteil, dass Babypuder auf der Haut transparent wirkt. Kompaktpuder aus der Drogerie sind hingegen oft entweder zu dunkel oder viel zu hell und bescheren deiner Haut einen unerwünschten “Maskeneffekt”.

 

Statt zu teuren Markenprodukten zu greifen, kannst du oftmals auch ruhigen Gewissens preisgünstigere Alternative benutzen

Nagellack

Hochwertiger Nagellack pflegt zwar deine Nägel besser, die günstigeren Varianten aus der Drogerie halten dafür aber oft länger und splittern weniger. Falls deine Nägel sehr empfindlich sind und nach dem Ablackieren oft besonders spröde wirken, dann trage in Zukunft einen pflegenden Unterlack auf und gönn deinen Nägeln ab und zu eine Behandlung mit Nagelöl!

Du möchtest den teuren Chanel Nagellack aber unbedingt haben, weil er momentan auf allen Instagram Kanälen in die Kamera gehalten wird? Gedulde dich noch ein wenig, denn mit Sicherheit kannst du bald in einem Drogeriemarkt ein täuschend echtes Dupe kaufen – und das für einen Bruchteil des Geldes!


Abschminkprodukte

Ein 3-in-1-Superprodukt für 30€, nur um das Make up abends runter zu kriegen? Total überflüssig! Normale Abschminktücher aus der Drogerie oder sogar dem Supermarkt leisten den gleichen Dienst und kosten nur wenige Euro. Klasse Alternative, die nicht nur günstig, sondern auch hautpflegend ist: Kokosöl! Gib einfach ein wenig auf dein Wattepad und schon wirst du Mascara, Eyeliner & Co. ganz einfach los. Deine Haut bekommt außerdem einen Extra-Boost an Pflege!

 

Kokosöl zum Abschminken ist günstig und hautschonend

 

Peeling

Bei Peelings solltest du am besten zur DIY-Version greifen. Aus grobem Zucker, Honig und Olivenöl hast du im Nu eine duftende Paste zusammengemischt, mit der du unter der Dusche abgestorbene Hautschüppchen entfernen kannst. Kostet nur ein paar Euro, die Zutaten hast du vermutlich schon im Haus und du verzichtest auf aggressive Inhaltsstoffe. Viele industriell hergestellte Peelings enthalten nämlich Mikroperlen, winzige Kügelchen aus Kunststoff, die als Bindemittel dienen. Dieser Mikroplastik lässt sich nicht vollständig aus dem Abwasser filtern, sondern landet in Flüssen, Seen und Ozeanen und trägt dort zu den wachsenden Müllbergen bei.

Wenn du deine Peelings zu Hause anmischst, sparst du also nicht nur deinen Geldbeutel, sondern schonst auch die Umwelt.

 

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