Tipps & Tricks zur Autoreinigung: Machs‘ einfach selbst!

Das richtige Zubehör

Du brauchst:

  • Eine Schale mit warmen Wasser
  • Cockpitspray & Innenraumspray
  • Hartwachs oder Politur
  • Microfasertuch
  • Fensterleder oder alte Zeitung
  • Einen starken Staubsauger (kann man oft für wenig Geld an Tankstellen nutzen)

Bevor es los geht

Nimm alle Fußmatten und Teppiche aus dem Auto und sauge den kompletten Innenbereich gut aus. Schau auch zwischen den Sitzen und in versteckten Ritzen nach, denn dort setzt sich Schmutz, Staub und Sand schnell fest. Die Lüftungsschlitze kannst du mit einem in Wasser getränkten Wattestäbchen reinigen. Mit einem feinen Pinsel lassen sich auch schwer zugängliche Stellen wie das Autoradio gut entstauben.


Tipps für die Außenreinigung

  • Autolack

Durch Straßenstaub oder Vogelkot wird der glänzende Autolack schnell dreckig und stumpf. Im Frühling verschmutzen auch Pollen den feinen Lack und überziehen dein Auto unter Umständen mit einer unschönen Schicht. Das sieht nicht nur unansehnlich aus, sondern schadet auf Dauer auch dem Lack. Um Kratzer und hartnäckig verkrusteten Schmutz zu vermeiden, solltest du dein Auto regelmäßig auch von außen waschen. Leichte Verschmutzungen lassen sich mit einem weichen Lappen und warmen Wasser gut entfernen. Anschließend kannst du den Lack mit Hartwachs oder einer speziellen Politur versiegeln. Vogelkot bekommst du mit Baby-Reinigungstüchern gut ab oder einer angefeuchteten Zeitung. Dabei sehr vorsichtig vorgehen, denn andernfalls können Schäden am Lack entstehen.

 

  • Scheiben reinigen und versiegeln

Die Autoscheiben kannst du mit Fensterreiniger und einem herkömmlichen Fensterleder reinigen. Anschließend ist es eine gute Idee, besonders die Windschutztscheibe zu versiegeln. So weist sie Regenwasser ab und wird weniger anfällig für Schmutz. Entsprechende Pflegemittel kannst du in den meisten Autowerkstätten kaufen. Die Versiegelung solltest du regelmäßig auffrischen.


Tipps für die Innenreinigung

  • Gerüche entfernen

Besonders Zigarettengeruch ist extrem hartnäckig und lässt sich nur schwer entfernen. Gerade wenn du vorhast, deinen Wagen zu verkaufen, solltest du allerdings dringend versuchen, den Zigarettengeruch loszuwerden, sonst musst du mit einer großen Wertminderung rechnen.

Gute Hausmittel sind eine Schale mit Essig oder Kaffeebohnen, die du für etwa 24 Stunden in das Auto stellen kannst. Das neutralisiert Gerüche normalerweise schon recht effektiv. Auch Zirbelkieferöl. Ist eine supe Idee. Gib ein paar Tropfen auf ein Taschentuch und platzier es für einige Stunden im Innenraum. Vorsicht, Ozonbehandlungen werden zwar immer noch gerne als Allheilmittel angepriesen, sie wirken aber nicht längerfristig, sondern überdecken den üblen Geruch nur.

 

  • Flecken von Sitzen und Himmel entfernen

Besorg dir für die gründliche Reinigung ein Cockpitspray oder speziellen Polsterreiniger. Diesen kannst du großflächig auf die Sitze sprühen und mit einer Bürste ordentlich einreiben. Wisch schließlich mit einem feuchten Tuch nach, lass alles trocknen und sauge die Sitze zum Schluss ab. Für Himmel und Teppiche gehst du ähnlich vor, nur dass du hier am besten einen speziellen Innenreiniger verwendest.

Wichtig ist, dass du viel Wasser verwendest. Wenn du versuchst zu trocken zu reinigen, wirst du nämlich nicht den gleichen Effekt erzielen und der Schmutz bleibt vermutlich bestehen.

Milchflecken solltest du sofort entfernen, ansonsten können sich übelriechende Bakterien entwickeln. Wasch alles mit viel Wasser und Seife aus dem Polster und desinfiziere die Stelle anschließend gründlich.

Ein festgeklebtes Kaugummi kannst du mit Eisspray behandeln und anschließend mit einem (stumpfen) Buttermesser vorsichtig abkratzen.

 

 

 

 

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