Vollgestopfter Kleiderschrank? 8 Tipps, wie du Fehlkäufe vermeidest

Organisiere deinen Kleiderschrank

Das ist die erste und wichtigste Regel. Kontrolliere deinen Kleiderschrank regelmäßig und miste Teile aus, die du nie trägst. Vermutlich wirst du überrascht sein, wieviele längst vergessene Kleidungsstücke auftauchen. Mit etwas Glück handelt es sich um Teile, die du noch gut tragen und in deine Garderobe integrieren kannst. Leider werden dir aber wohl auch viele Klamotten in die Hände fallen, die du niemals trägst, weil sie nicht mehr modern sind, dir nicht richitg passen oder einfach Fehlkäufe waren. Mit jedem Altkleidersack, den du füllst, packst du quasi mehrere hundert Euro mit rein, die du sozusagen aus dem Fenster geworfen hast. Ganz schön hart, was? Damit das in Zukunft nicht mehr passiert, solltest du deinen Kleiderschrank zu Beginn der Saison komplett ausräumen. Sei ehrlich und streng mit dir selbst! Es macht keinen Sinn eine Jeans aufzuheben, die zwei Nummern zu klein ist, weil du hoffst irgendwann doch noch mal reinzupassen. Falls du also nicht gerade eine rigorose Diät mit absehbarem Erfolg anstrebst, solltest du die Jeans aussortieren. Auch Kleidungsstücke, die dir richtig gut gefallen, aber leider kratzen oder irgendwo zwicken, wirst du im Endeffekt niemals tragen. Sortiere alles auf drei Haufen „abgeben“, „einmotten“ und „behalten“. Abgeben solltest du also alle Kleider, die dir weder passen noch richtig gefallen. Einmotten kannst du alle Teile, bei denen du dir nicht 100% sicher bist, ob du sie abgeben möchtest. Aber: Trägst du ein Teil mindestens ein halbes Jahr lang nicht, solltest du dich ebenfalls davon trennen. Die Kleider, die du behalten möchtest, kannst du nun nach Stil und Farbe sortiert wieder einräumen. So siehst du auf einen Blick, welche Teile du besitzt und es fällt dir morgens bestimmt leichter, ein passendes Outfit zu wählen.


Kaufe anti-zyklisch ein

Du möchtest nächstes Jahr einen Strandurlaub machen? Dann kaufe einen neuen Bikini schon dieses Jahr und zwar am Ende der Badesaison. So kannst du Wahnsinns-Schnäppchen machen, denn im Winter-oder Sommerschlussverkauf kannst du oft bis zu 50% Rabatt bekommen.


Investiere in Basics und zeitlose Stücke

Gerade für echte Mode-Liebhaberinnen ist es natürlich verlockend, jedes Trend-Teil zu kaufen, das gerade im Schaufenster hängt. Klar bist du dann in den nächsten paar Wochen mit deinem Leo-Mantel oder deiner bestickten Jeans topgestylt unterwegs. Leider jedoch nur so lange, bis das Teil wieder „out“ ist und kein Mensch es mehr trägt, dich eingeschlossen! Wenn du im Bezug auf Mode sparen möchtest, macht es mehr Sinn in Basics und zeitlose Stücke zu investieren. Auch eine Farbberatung macht Sinn, denn dann merkst du vielleicht: Ups, das Lindengrün steht mir gar nicht so gut, wie ich dachte. Dafür machst du vielleicht in zartem Rosa eine gute Figur. Davon abhängig kannst du dann in Zukunft nach einem Farb-Schema einkaufen und Fehlkäufe werden sicherlich seltener.

Zeitlose Teile, in die du investieren solltest, sind unter anderem: ein oder zwei gut sitzende Jeans, eine weiße Bluse, ein hochwertiger Trenccoat oder Mantel, ein paar schwarze Pumps, eine schlichte Silberkette. 


Finde heraus, was dir steht – und bleib dabei!

Nach einer Farbberatung weißt du vielleicht, dass dir kräftige Orangetöne stehen, dich Grau aber fahl und blass wirken lässt. Dann solltest du in Zukunft auch die Finger von dieser Farbe lassen! Lass dich nicht dazu hinreißen, ein Teil zu kaufen, das dir nicht stehen wird – nur weil deine beste Freundin darin so umwerfend aussieht!

Seinen eigenen Stil zu finden, ist gar nicht so leicht. Während manche Frauen schon mit 20 genau wissen, was ihnen steht, kämpfen andere mit Anfang 30 noch damit. Probier dich also ruhig ein wenig aus, bis du dir ganz sicher bist, wie du deinen eigenen Stil unterstreichen kannst! Dann wirst du in Zukunft nämlich schon im Geschäft sehen können, ob es sich wirklich lohnt ein Teil mitzunehmen oder ob du nur durch ein Pinterest-Board zur lässigen College-Jacke „angefixt“ wurdest – die du dann im Endeffekt nur zweimal tragen würdest.


Shoppe mit „Einkaufszettel“

Wo bekommst du deine Outfit-Inspiration her? Vielleicht von Pinterest, Instagram, Mode-Zeitschriften oder auch einfach durch andere Menschen auf der Straße. Toll, wenn du dich zu einem neuen Outfit inspiriert fühlst! Du solltest Teile, die du wirklich haben möchtest, unbedingt irgendwo aufschreiben und sozusagen eine Einkaufsliste oder Wunschliste aufsetzen. So gehst du das nächste Mal mit einer klaren Absicht shoppen und kannst dich gezielt auf die Suche machen.


Kaufe nur das, was auf der Liste steht

Und zwar wirklich nur das! Immerhin stand es ja auf deiner Wuschliste. Wenn du auf deinem Shoppingtrip nicht findest, was du suchst, macht es mehr Sinn, mit leeren Händen nach Hause zu gehen. Immerhin besser als stattdessen zu alternativen Teilen zu greifen, die du nur kaufst, weil du unbedingt shoppen möchtest. Zu Hause landen sie dann womöglich im hintersten Winkel des Kleiderschranks. Sieh es mal so: Angenommen du sparst, um dir einen Laptop zu kaufen. Würdest du dann stattdessen eine Küchemaschine kaufen, nur weil du den perfekten Laptop nicht gefunden hast? …na, siehst du! Manchmal lohnt es sich etwas zu warten. Wenn du dich dann vielleicht in ein oder zwei Wochen auf dem Nachhauseweg befindest, entdeckst du möglicherweise genau das Teil im Schaufenster, das schon ewig auf deiner Liste steht!


Gehe nur Shoppen, wenn du auch wirklich etwas brauchst

Viele Menschen verbinden Shoppen mit Emotionen. Egal, ob man sich gelangweilt, frustriert, deprimiert oder gestresst fühlt – Shopping wird’s schon richten. Oder vielleicht gehst du ja auch gerne mal ausgiebig shoppen, weil du eine Prüfung oder eine schwierige Präsentation auf der Arbeit erfolgreich absolviert hast und du dich belohnen möchtest. Auch wenn man sich nach einer Shoppingtour kurzzeitig besser fühlt – das ist nicht wirklich eine gute Strategie. Die Chancen sind ziemlich hoch, dass du viele unnötige Teile nach Hause bringst, eben richtige Impulsivkäufe. Und die wollen wir ja künftig vermeiden. Wenn dir der Sinn also mal wieder danach steht, in ein Einkaufszentrum zu fahren, frage dich: Warum will ich das? Geht es mir vielleicht nicht gut? Falls die Antwort ja lautet, gibt es jede Menge anderer Aktivitäten, mit denen du dich auf andere Gedanken bringen kannst – und das hält dann nicht nur länger an, sondern ist auch kostengünstiger. Lies ein gutes Buch, nimm ein Vollbad, geh laufen oder eine Runde schwimmen, triff dich mit Freunden oder besuch deine Familie. Du wirst sehen, danach fühlst du dich viel besser, als nach einem stressigen Shopping-Trip und dein Geldbeutel wird es dir auch danken! Wichtig ist, dass du wirklich entschlossen bleibst und künftig nur noch Shoppen gehst, wenn du etwas Bestimmtes brauchst. Gedanken wie „Ich gehe nur etwas bummeln“ oder „Ich will gar nichts kaufen“ solltest du dir aus dem Kopf schlagen – das klappt wohl in den seltensten Fällen. Falls du nämlich keine stahlharte Willenskraft hast, wirst du vermutlich auch beim Schaufenstershopping etwas finden, was dir gut gefällt. Und wenn du es dann sogar „nur mal anprobieren“ möchtest, führt eins zum anderen.


Sei dir beim Kauf 100% sicher

Lass erst mal das Preisschild dran und heb die Quitting auf. Tolle Teile möchtest du vermutlich sofort ausführen. Wenn ein neu gekauftes Kleidungsstück jedoch erst mal zwei Wochen im Kleiderschrank hängen lässt, solltest du dich fragen, ob du wirklich die richtige Entscheidung getroffen hast. Bevor du das Teil nachher einfach im Schrank versteckst, macht es mehr Sinn, es umzutauschen.

 

 

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